Seit dem europaweiten Release seines Solo-Acoustic-Albums "Soul to
Soul" 2008 (MKZwo-Records) konnte sich Martin Zobel vor allem in
der Reggae-Szene fest etablieren, ist aber mit seiner raumgreifenden
Stimme und seinen intensiven Lyrics auch weit darüber hinaus auf
viele offene Ohren gestoßen.
Europas No.1 Reggae & Dancehall
Magazin RIDDIM schreibt:
...sein Markenzeichen: seine Gitarre, seine
dicke Dreadlockmähne und eine unglaubliche Stimme...äusserst
authentisch!"
Jetzt kommt zu der unglaublichen Stimme noch eine
dicke Roots Reggae Combo.
Zusammen mit der Soulrise-Band und dem
Berliner Reggae Künstler Ganjaman als Co- Produzent arbeitete Martin
Zobel den ganzen Winter hindurch an seinem neuesten Werk.
Es trägt
den Titel „One Future!“ - und dieser steht gleichwohl für die
Inhalte der aktuellen Platte :
Es geht weniger um anklagende Worte,
denn um konstruktive Gesellschaftskritik mit einem gemeinsamen Blick
in die Zukunft!
Nach einem fulminanten Einstieg in das Album mit
„People“ - einem Weckruf an alle Generationen und dem Beschwören
dass es da draußen in der Welt noch mehr Menschen geben muss, die
die Hoffnung haben, gemeinsam etwas an den vorherrschenden Strukturen
ändern zu können („More than millions“), schildert Martin Zobel
auch sehr emotionale Momente, wie etwa in dem Song „Sometimes I
wonder“, in dem er sich den Kopf darüber zerbricht, wie weit
Idealismus im realen Leben gehen kann.
Obwohl der ganze Longplayer
grundsätzlich seinem Titel treu bleibt, dass es eine gemeinsame
Zukunft nur durch gemeinsame Bemühungen in der Gegenwart geben kann
(„standing together“), klingt er insgesamt doch sehr
abwechslungsreich und erfrischt zeitweise mit puristischen,
minimalistisch arrangierten Akustik-Nummern („Hold on“), Anleihen
aus dem Rocksteady der späten 60er Jahre und absolut eingängigen
Hooklines.
Abgesehen von dem einzigen deutschen Song („Zeit für
Menschlichkeit“), bei dem der Riddim dem Österreicher Reggae
Produzenten Sam Gilly (House of Riddim) entliehen ist, stammen Musik
& Text durchwegs aus der Feder von Martin Zobel.
Und da der
Rastamann aus Bayern vor seiner Karriere als Musiker ein Studium an
der Münchner Kunstakademie absolviert hat, ist es nur
selbstverständlich, dass auch das gesamte Artwork von ihm selbst
entworfen wurde.
Mit „One Future!“ möchten Martin Zobel &
Soulrise ein Album in echter Roots, Rock, Reggae- Manier präsentieren
- Musik, die unter die Haut und weit über Klischees hinaus geht -
dabei aber immer authentisch bleibt.