Nach einem fulminanten Einstieg in das Album mit „People“ - einem Weckruf an alle Generationen und dem Beschwören dass es da draußen in der Welt noch mehr Menschen geben muss, die die Hoffnung haben, gemeinsam etwas an den vorherrschenden Strukturen ändern zu können („More than millions“), schildert Martin Zobel auch sehr emotionale Momente, wie etwa in dem Song „Sometimes I wonder“, in dem er sich den Kopf darüber zerbricht, wie weit Idealismus im realen Leben gehen kann.
Abgesehen von dem einzigen deutschen Song („Zeit für Menschlichkeit“), bei dem der Riddim dem Österreicher Reggae Produzenten Sam Gilly (House of Riddim) entliehen ist, stammen Musik & Text durchwegs aus der Feder von Martin Zobel.
Musik, die unter die Haut und weit über Klischees hinaus geht - dabei aber immer authentisch bleibt.